Die Reform der zweiten Liga

Freigegeben in Kurzmeldungen Montag, 29 Mai 2017 10:50
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Gemeinsam für eine starke OÖ - Liga Gemeinsam für eine starke OÖ - Liga

In einem offenen Brief haben sich alle Vereine der 2. Liga Mitte/West an den ÖFB gewandt – bisher, wie erwartet, ohne Ergebnis.

Horrende Reisekosten belasten das ohnehin schon schmale Budget der Frauenfußballvereine – vor allem in der 2. Liga Mitte/West.
Dort spielen mit RW Rankweil und dem FFC Vorderland gleich zwei Mannschaften aus Vorarlberg.
Für heimische Vereine wie Taufkirchen an der Pram sind Wochenenden, an denen eine Reise ins Ländle ansteht, besonders anstrengend. "Wir haben viele Studentinnen, die bei uns spielen. Für sie ist so ein Wochenende gelaufen. Wir fahren am Samstag um fünf Uhr Früh los, spielen dann ohne adäquate Vorbereitung und kommen ganz spät wieder heim. Eine Übernachtung wäre viel angenehmer, aber das ist finanziell nicht drin", sagt Klaus Goldberger, Trainer des SV Högl Taufkirchen.

Diese Tatsache und die ungleiche Verteilung der Vereine auf zwei Ligen (7 Mannschaften in der 2. Liga Mitte/West und 12 Klubs in der 2. Liga Ost/Süd) stößt Funktionären, Trainern und Spielerinnen sauer auf. Deshalb hat Jürgen Tröscher, sportlicher Leiter Union SV Wolfern Damen und zugleich Ligabeauftragter der 2. Mitte/West, vor drei Wochen einen offenen Brief (Argumente und Forderungen Artikel rechts) an den ÖFB geschickt.
Unterschrieben haben alle sieben Vereine, darunter auch Taufkirchen/Pr. und Geretsberg.
Eine offizielle Antwort oder Reaktion des ÖFB hat es bislang nicht gegeben.

Inzwischen will man sogar einen Schritt weiter gehen.
Die OÖ-Vereine der 2. Liga haben den OÖFV zu einem runden Tisch eingeladen, weil sie erwägen, geschlossen sich aus der 2. Liga zurückzuziehen und hoffen auf einen Einstieg in einer sehr starken OÖ-Liga.


Quelle: Nachrichten.at, Jürgen Tröscher
Foto: MeXXoo Archiv

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