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Jetzt ist es fix!
Irene Fuhrmann, 22-fache Teamspielerin, 129-fache Bundesligaspielerin, einzige Pro-Lizenz-Inhaberin und bisherige Co-Trainerin der ÖFB-Damen, wird Nachfolgerin von Dominik Thalhammer.
Die 1980 in Wien geborene war Wunschkandidatin von ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel und erhielt einen unbefristeten Vertrag.
Als Assistenz-Trainer steht Fuhrmann U17-Frauen-Teamchef Markus Hackl zur Seite.

Erstes großes Ziel für die neue Teamchefin ist die Qualifikation für die UEFA Women's EURO 2022 in England.
Dafür stehen bis zum Winter insgesamt vier Spiele an.
Geplant sind:
Kasachstan (22.09.2020)
Frankreich (27.10.2020 und 27.11.2020)
Serbien (01.12.2020)
Hierbei kann es aufgrund der aktuellen Lage noch zu terminlichen Änderungen kommen.

Wir sind gespannt auf den ersten Einsatz von Irene Fuhrmann und wünschen uns, dass unsere Damen wieder zur Form von 2017 zurückfinden.

Publiziert in ÖFB Frauen Nationalteam
Freitag, 04 August 2017 17:29

ÖFB Damen scheitern an Dänemark

Das Frauen Nationalteam musste sich Im Halbfinale bei der UEFA Women's EURO gegen Dänemark beim Elfmeter schießen leider geschlagen geben.

"Ein Elfmeterschießen ist immer eine 50:50-Sache und heute war das Glück anders als gegen Spanien nicht auf unserer Seite.", so Sarah Zadrazil im Interview.

Bereits in der 13. Minute gab es die erste hochkarätige Chance für Österreich: Nach einem Handspiel von Maja Kildemoes nach Schuss von Nicole Billa trat Sarah Puntigam zum Elfmeter an und jagte den Ball über die Latte.

Die erste Hälfte war ein ausgeglichenes Spiel zwischen Dänemark und Österreich.
Nicole Billa musste in der 39. Minute nach einem Foul von Kildemoes mit einer schweren Mittelfußverletzung vom Platz getragen werden und wurde durch Nadine Prohaska ersetzt.
Nach einem Freistoß in der 44. Minute von Sarah Puntigam fehlte dem Kopfball von Katharina Schiechtl die Wucht, und auch Virginia Kirchberger scheiterte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit einem Kopfball.

Österreich kam besser in die zweite Halbzeit, diesmal hatte aber Dänemark die ersten Großchancen, doch Manuela Zinsberger klärte zweimal prächtig gegen Sørensen und Pernille Harder.
Doch auch die Österreicherinnen kamen wieder zu Chancen.
Nina Burgers Kopfball ging übers Tor, Sarah Puntigam hob den Ball nach Ablage von Prohaska übers Tor.

Auch in der Verlängerung ging es weiter hin und her, Nadine Prohaska setzte ihren Versuch über die Latte.
Dänemark drückte weiter aufs Tempo, Veje jagte den Ball aus elf Metern nur hauchdünn über die Latte.
Und auch Pernille Harder konnte Zinsberger nicht überwinden.
Auf der Gegenseite versuchte sich noch einmal Schiechtl ohne Erfolg.
Nach einer Ecke hatte Harder den Finaleinzug auf dem Kopf, doch der Ball ging drüber.

Beim anschließenden Elfmeter-Duell vergaben drei Österreicherinnen den möglichen Einzug in das Finale.
Bei den Däninnen war die Freude groß. Sie haben erstmals das Finale einer UEFA Women's EURO erreicht.



Doch auch die Österreicherinnen dürfen Stolz sein.
Zum ersten Mal bei einer Europameisterschaft dabei und bis ins Halbfinale zu kommen ist eine ganz große Leistung, mit der niemand gerechnet hätte.
Unseren Respekt haben sie sich auf jeden Fall verdient.

Besonderen Dank gilt auch den zahlreichen Fans, die die Mädels auf Händen getragen haben.
Das Zuschauerinteresse für den Frauenfußball schoß in der Zeit der EURO auf überdimensionale Höhen.
Wir wollen hoffen, dass das Interesse jetzt auch weiterhin bestehen bleibt, und es nicht nur ein einmaliges Aufflackern in punkto Frauenfußball gewesen ist.



Demnächst geht es für das Frauen Nationalteam in das nächste große Unterfangen.
Die Qualifikation zur WM 2019 beginnt, wo unter anderem auch wieder Spanien als Gegner wartet.

 

Quelle & Fotos: UEFA/GettyImages/MeXXoo

Publiziert in ÖFB Frauen Nationalteam
Montag, 31 Juli 2017 11:36

ÖFB Damen: Halbfinale wir kommen!

Österreich besiegt Spanien im Viertelfinale im Elfmeter schießen und trifft am Donnerstag, dem 03.08.2017 auf Dänemark.
Auch Deutschland und Frankreich sind out!

Wer hätte sich zu Beginn der UEFA Women's EURO 2017 gedacht, dass das österreichische Frauen Nationalteam ins Halbfinale einziehen wird?
Österreich ist nun unter den Top 4 Europa's.

Spanien begann erwartet kombinationssicher und hatte durch einen von Sarah Zadrazil abgefälschten Schuss in der 7. Minute von Vicky Losada die erste Chance, doch ÖFB-Torhüterin Manuela Zinsberger klärte zur Ecke. Die führte beinahe zur spanischen Führung, doch Irene Paredes schob den Ball am Pfosten vorbei.

Nach einer guten Viertelstunde kam auch Österreich erstmals gefährlich in die Nähe des spanischen Tores.
Sarah Zadrazil setzte Nina Burger am rechten Flügel in Szene, doch die Hereingabe fand keinen Abnehmer.
Kurz darauf hatte Nicole Billa eine weitere gute Möglichkeit, der Ball ging leider über das Tor.
Im Gegenzug versuchte sich Amanda Sampedro mit einem Aufsetzer, der nur 30 Zentimeter am Pfosten vorbeistrich.

Österreich gestaltete die Partie nun immer offener, gewann mehr Zweikämpfe im Mittelfeld und versuchte, eigene Akzente zu setzen.
Nach einem Foul von Marta Corredera an Lisa Makas musste Teamchef Thalhammer kurz vor der Pause wechseln, die Stürmerin und Torschützin im Frankreich-Spiel verletzte sich am linken Knie.
Für sie kam Nadine Prohaska in die Partie.

Österreich hatte die erste Chance der zweiten Halbzeit, als sich nach einer Ecke von Laura Feiersinger Nadine Prohaska in die Höhe schraubte, doch Spaniens Torhüterin Sandra Paños hielt sicher.
Ein von Sarah Zadrazil abgefälschter Schuss von Meseguer hätte Zinsberger fast überrascht, doch sie lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über das Tor.

Österreich übernahm nun mehr und mehr das Kommando, Nina Burger wurde erst im letzten Moment abgedrängt.
Die Intensität der Zweikämpfe nahm in der Schlussviertelstunde noch einmal zu, da beide Teams wussten, dass das erste Tor diese Partie entscheiden könnte.
Spaniens eingewechselte Stürmerin Jennifer Hermoso hatte mit einem Schuss übers Tor (90.+2) die letzte Chance, bevor es in die Verlängerung ging.

Weiterhin wurde um jeden Zentimeter gekämpft, Torchancen gab es nur wenige, wie etwa ein Kopfball von Maria León in der 119. Minute.
Das Elfmeterschießen musste entscheiden.
Manuela Zinsberger hielt den Elfmeter von Meseguer, Puntigam verwandelte den entscheidenden Versuch, der Österreich zu einem historischen Erfolg und ins Halbfinale gegen Dänemark am 3. August in Breda führte.



"Das ist ein großartiges Turnier für uns. Wir sind hierher gekommen, um den einen oder anderen Punkt zu machen, jetzt stehen wir im Semifinale. Das war nicht einfach für uns, aber wir haben im gesamten Turnier gut verteidigt und haben nur ein Tor in vier Spielen bekommen. Wir waren im Elfmeterschießen mental unglaublich stabil.", so der gerührte Teamchef Dominik Thalhammer.

Die laufstarke Laura Feiersinger wurde von der UEFA zum "Payer of the Match" gekürt: "Ich fühle mich geehrt, Spielerin des Spiels zu sein. Aber es ist noch wichtiger, was wir als Mannschaft erreicht haben. Ich genieße das zur Zeit unglaublich."

"Ich war ganz verblüfft, wie locker ich vor dem Elfmeterschießen war. Ich hab einfach gewusst, dass wir 120 Minuten lang gefightet haben und ich habe einfach Vertrauen in mein Team. Was hätte also schon schiefgehen sollen? Und jetzt haben wir es wirklich gewonnen! Diesmal sind mir echt die Tränen gekommen, ich konnte das nicht mehr zurückhalten." sagte die Torfrau Manuela Zinsberger nach dem Spiel.

"Ich habe mich sicher gefühlt und bin vorher nochmal durchgegangen, wie und wohin ich ihn schießen will. Wir haben uns einfach gesagt, wir schaffen das. Wir sind voller Freude und Erleichterung und freuen uns, dass es so gut aufgegangen ist. Ich schieße nur ab zu und Elfmeter, den letzten in der Nationalmannschaft habe ich glaube ich mal gegen Finnland verschossen. Heute habe ich schon gegen Ende gemerkt, dass ich schon drei Spiele zuvor hatte." die Elfmeter Queen Sarah Puntigam.


Quelle & Fotos: UEFA/Markus Juchem/GettyImages

Publiziert in ÖFB Frauen Nationalteam
Donnerstag, 27 Juli 2017 11:42

Österreich ist im Viertelfinale

Unfassbare Momente gestern bei der UEFA Women's EURO 2017.
Das österreichische Frauen Nationalteam gewinnt im letzten Gruppenspiel gegen Island mit 3:0!
Dieser Sieg bedeutete nicht nur die Tabellenführung in der Gruppe C, sondern auch den Einzug ins Viertelfinale.
Großes Glück auch für Frankreich. Nachdem sie schon ziemlich früh nur mehr in Unterzahl spielen mussten, ging die Schweiz in der 19. Minute sogar in Führung, was zum Ausscheiden geführt hätte.
In der 76. Minute konnten sie dennoch den Ausgleich erzielen und sind ebenfalls eine Runde weiter.

Zu Beginn dieses Turniers wollte Österreich zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen. Im Endeffekt wurden es nun 7 Punkte.
"Ein großartiger Tag für den Frauenfußball in Österreich, aber auch ein großartiger Erfolg für den ganzen Fußball in Österreich. Wir sind Gruppensieger und vor Frankreich ins Viertelfinale eingezogen. Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team, das vor Jahren mit uns diesen Weg eingeschlagen hat. Das ist einfach großartig.", waren die ersten Worte von Teamchef  Dominik Thalhammer nach dem Spiel.

Nach nur 28 Sekunden hatte Lisa Makas mit einem Fernschuss auf dem rutschigen Rasen die erste Chance, doch Islands Torhüterin Gudbjörg Gunnarsdóttir hielt sicher.
Österreich hatte mit einer Doppelchance gleich die nächste gute Gelegenheit, doch Nina Burger und Sarah Zadrazil scheiterten (3. Min.).
Laura Feiersinger versuchte es aus der Distanz (9. Min.), Sarah Puntigam schoss den Ball über die Latte (12. Min.).
Die Anfangsphase gehörte klar den Österreicherinnen.

Nicole Billa hatte in Minute 24 eine Großchance, doch die isländische Torhüterin brachte die Finger noch an den Ball.
Doch auch Island kam jetzt gefährlich vor das österreichische Tor, Fanndis Fridriksdóttirs satter 20-Meter-Schuss strich nur Zentimeter am Pfosten vorbei (26. Min.).

Billa lieferte sich jetzt eine Art Privatduell mit Gunnarsdóttir, wieder mit dem kürzeren Ende.
Doch nachdem sie zuvor so gut gehalten hatte, ließ Gunnarsdóttir eine Flanke von Nina Burger durch die Finger gleiten, Sarah Zadrazil stand goldrichtig und drückte den Ball in der 36. Minute zur hoch verdienten Führung über die Linie.
Noch vor Pause durfte Österreich wieder jubeln, als Sarah Zadrazil nach einer Ecke von Sarah Puntigam goldrichtig stand, und ihr Kopfball von Nina Burger ins Tor abgefälscht wurde.

Island hatte in Hälfte zwei seine beste Phase im Spiel.
Für die letzten 20 Minuten kam Viki Schnaderbeck zum Einsatz, die bereits mit einer Gelben Karte belastete Sarah Zadrazil ging vom Platz.
Sarah Puntigam scheiterte in Minute 78 mit einem Schuss aus der Drehung.
In den Schlusssekunden staubte die für Nina Burger eingewechselte Stefanie Enzinger nach einem abgewehrten Schuss von Nadine Prohaska sogar noch zum 3:0 ab.



"Es ist einfach sensationell, was wir geschafft haben bei unserer ersten Teilnahme. Dass es so klappt, hätten wir uns in den größten Träumen nicht ausgemalt. Das wird man erst in den nächsten Tagen realisieren. Sensationell, wie wir als Team gearbeitet haben. Es ist schön, dass wir uns jetzt dafür belohnen.", so die erste Reaktion von Nina Burger.

Am Sonntag geht es ins Viertelfinale. Der Gegner wird aus dem Spiel der Gruppe D ermittelt.
Portugal, Spanien oder England sind die möglichen Gegner der Österreicherinnen.


Quelle & Fotos: UEFA/GettyImages

Publiziert in ÖFB Frauen Nationalteam
Sonntag, 23 Juli 2017 09:37

Österreich holt Punkt gegen Frankreich

Die Sensation ist perfekt!
Österreichs Damen holen bei der UEFA Women's EURO 2017, beim zweiten Spieltag der Gruppe C, einen Punkt gegen die Nummer drei der Welt, Frankreich, einen Punkt und sind somit Tabellen-Erster.

Vor 4378 Zuschauern in Utrecht ergatterte die österreichische Mannschaft beim 1:1 gegen Frankreich einen Punkt.
Lisa Makas brachte die ÖFB Damen in der 27. Minute in Führung. Amandine Henry gelang zu Beginn der zweiten Halbzeit in Minute 51 per Kopf der Ausgleich.

ÖFB-Trainer Dominik Thalhammer nahm einen Wechsel gegenüber dem 1:0-Sieg gegen die Schweiz zum Auftakt vor.
Die wiedergenesene Kapitänin Viktoria Schnaderbeck ersetzte im Mittelfeld Sarah Zadrazil, die nach ihrem Syndesmosebandeinriss für das Spiel nicht rechtzeitig fit wurde.

Die Anfangsphase gehörte den Französinnen, doch die Österreicherinnen versteckten sich nicht und versuchten ihrerseits, Nadelstiche zu setzen.
Erneut war es Delie, die einem Treffer nahekam, doch Manuela Zinsberger klärte in der 15. Minute per Fuß.

Österreich überstand die erste Druckphase der Französinnen schadlos und kam schnell besser ins Spiel.
Nicole Billa nahm am linken Flügel einen verpatzten Abstoß von Frankreichs Torhüterin Sarah Bouhaddi auf, legte quer auf Laura Feiersinger, doch die traf den Ball nicht richtig.
Doch nur kurze Zeit später war Lisa Makas (27. Minute) nach einem Einwurf an der Strafraumgrenze zur Stelle, zog nach einer schnellen Drehung ab und der Ball schlug präzise im Netz zur Führung für den Außenseiter ein.



"Es war unglaublich intensives Spiel. Frankreich ist in jedem Mannschaftsteil extrem gut besetzt. Ich muss meiner Mannschaft aber ein Riesenkompliment machen. Wir haben die ersten 75 Minuten stark verteidigt, in der ersten Halbzeit auch Nadelstiche gesetzt. In den letzten 15 Minuten konnten wir kaum noch Bälle halten, das war der Intensität der Partie geschuldet.", so der Teamchef Dominik Thalhammer im ersten Interview.
"Die Chancen aufs Viertelfinale sind jetzt gestiegen. Wir wollen auch gegen Island wieder eine gute Leistung bringen. Wir müssen die eine oder andere Spielerin wieder fit bekommen. Es gab ein hässliches Foul an Viktoria Schnaderbeck. Schade, weil sie toll zurückgekommen ist und eine tolle Leistung abgeliefert hat. Wir müssen einfach abwarten.", Thalhammer weiters.

Nicole Billa wurde von der UEFA zum "Player of the Match" gekürt.
"Das ist eine große Ehre, bei einem solchen Spiel Spielerin des Spiels zu werden, wenn man dann noch mit so einer Mannschaft auf dem Platz steht. Ein Punktgewinn gegen ein so starkes Team wie Frankreich fühlt sich wie ein Sieg an."

Nächsten Mittwoch, 26.07.2017 steht das letzte Spiel der Gruppenphase an.
Ein Unentschieden gegen Island würde Österreich reichen um ins Viertelfinale aufzusteigen.


Quelle & Fotos: UEFA/GettyImages

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Unfassbarer Endstand nach 90 Minuten in Deventer (NL).
Österreich hat das Auftaktspiel der Gruppe C bei der UEFA Women's EURO gegen die Schweiz mit 1:0 gewonnen.
ÖFB-Stürmerin Nina Burger erzielte nach einer Viertelstunde den einzigen Treffer der Partie gegen die ab der 60. Minute nach der Roten Karte gegen Rahel Kiwic in Unterzahl agierenden Schweizerinnen.

Auch nach dem Tor hatte Österreich das Spiel weitgehend im Griff.
Nicole Billa hatte mit einem 20-Meter-Schuss in der 37. Minute die nächste gute Chance.
Österreich musste früh wechseln, weil sich Mittelfeldspielerin Lisa Makas bei einem Zweikampf eine Kopfverletzung zuzog, für sie kam Nadine Prohaska.

Nach einer Stunde sah Rahel Kiwic nach einer Notbremse gegen Burger die Rote Karte.
Doch ausgerechnet in Unterzahl erspielte sich eine nun verbesserte Schweiz ihre besten Chancen.
Die eingewechselte Vanessa Bernauer zirkelte einen Drehschuss auf das Tor, doch ÖFB-Torhüterin Manuela Zinsberger lenkte den Ball glänzend mit einer Faust über das Tor (75. Min.).
Und ein von Verena Aschauer abgefälschter Schuss von Ramona Bachmann (80. Min.) hätte fast den Weg ins Tor gefunden.

Nina Burger hätte bei einem Konter in der 88. Minute für die Entscheidung sorgen können, doch ihr Heber ging über das Tor.
Die Österreicherinnen überstanden dann auch noch die vierminütige Nachspielzeit und erwischten somit einen perfekten Start ins Turnier.



"Das war ein sehr guter Auftakt für uns. Wir wollten im Spiel die bestmögliche Leistung abrufen und das ist uns gelungen, vor allem in der ersten Halbzeit. Insgesamt war der Sieg auf jeden Fall verdient und schön, dass ich das Tor habe erzielen können.", so die Torschützin Nina Burger

"Wir hätten nicht besser ins Turnier starten können, wir waren super eingestellt. Wir haben es allerdings verpasst, das zweite Tor zu machen.", sagte Sarah Puntigam nach dem Match, die von der UEFA auch zum "Player of the Match" gekürt wurde.


Quelle & Fotos: UEFA/GettyImages

Publiziert in ÖFB Frauen Nationalteam
Freitag, 07 Juli 2017 11:35

4:2 Sieg gegen Dänemark

Österreichs Frauen Nationalteam hat den letzten Test vor der EM 2017 mit einem fulminanten 4:2 Sieg gegen Dänemark abgeschlossen.

Am 6. Juli 2017 fand in Wr. Neustadt das letzte Testspiel des Österreichischen Frauenfußball Nationalteams gegen die Nr. 14 der Welt, Dänemark statt.
Bereits nach 35 Sekunden klingelte es das erste Mal im Tor der Däninen.
Nicole Billa drückt den Ball nach einem kurzen Abpraller von Laura Feiersinger über die Linie zum 1:0.

Nach 21 Minuten kommt Dänemark durch eine misslungene Kopfballabwehr von Carina Wenninger zum 1:1 Ausgleich. Torschützin: Katrine Veje
Mit diesem Spielstand geht es in die Pause.

In der Minute 49 eine kuriose Situation. Ein Abspiel aus der Verteidigung Dänemarks trifft die Schiedsrichterin, der Ball landet vor den Beinen von Sarah Zadrazil, die ihn sofort an die freistehende Billa abgibt.
Nicole Billa stürmt auf die Torhüterin zu und schiebt den Ball trocken an ihr vorbei ins Tor.

Bereits in der 55. Minute das 3:1 für die Österreicherinnen durch Sarah Zadrazil.
Eine unglückliche Flanke von Sarah Puntigam und eine noch unglücklichere Abwehr von Dänemark war diesem Treffer vorangegangen.

Sarah Zadrazil war auch für das 4:1 verantwortlich. Nach einer Ecke drückt sie den Ball mit der Ferse ins Tor der Gegnerinnen.

Dänemark konnte in der 89. Minute durch Stile Larson nach einem Pass von Nadia Nadim noch zum 4:2 verkürzen.
Ein gelungener Abend für das ÖFB Team, was Freude auf "Mehr" macht.

"Wir können auf unsere Leistung stolz sein, es war eine gelungene Generalprobe. Wir haben unsere Fehler aus den letzten Spielen hart analysiert und unsere Lehren gezogen", sagte die zweifache Torschützin Nicole Billa nach dem Spiel.

"Wir haben eine geschlossen gute Mannschaftsleistung gezeigt. Jetzt können wir mit einem guten Gefühl nach Holland reisen. Wir wissen jedoch weiter um unsere Rolle als Außenseiter", meinte Sarah Zadrazil.

Fazit:
Man sah den Girls an, dass sie richtig Spaß am Fußball spielen hatten. Und anders als gegen England, funktionierte auch das Zuspiel recht gut.
Kämpferisch und Läuferisch legten sie eine tadellose Leistung an den Tag.
Die Befürchtung, dass in Hälfte Zwei die Luft draußen ist, bestätigte sich keineswegs, im Gegenteil, auch hier drückte man den Gegner immer wieder in die eigene Hälfte zurück.

Auch wenn man dazu sagen muss, dass Dänemark aufgrund der anstehenden EM nicht die volle Leistung gezeigt hat, ist bei der Euro für Österreich doch einiges möglich.

Am 11. Juli 2017 geht es für die Girls in die Niederlande.
Bereits am 18. Juli 2017 stehen sie das erste Mal am Platz. Gegner ist die Schweiz!
Den Spielplan zur Gruppenphase gibt es bei uns zum Download: Hier klicken!


Foto: GEPA Pictures

Publiziert in ÖFB Frauen Nationalteam
Mittwoch, 14 Juni 2017 13:06

0:3 Niederlage gegen Niederlande

Mit einer 0:3 Niederlage mussten sich am 13. Juni 2017, im ersten Testspiel vor der EM 2017, die ÖFB Damen gegen die Niederlande geschlagen geben.
Bereits in der 2. Minute gingen die Oranje durch ein Eigentor von Virginia Kirchberger in Führung.
Der zweite Treffer folgte nur eine Minute später durch Vivianne Miedema.
Das 3:0 für die Niederlande erzielt Lieke Martens in der 38. Minute.

Großer Fehler kurz nach dem Anstoß
Bereits nach dem Ankick zu diesem Spiel zeichnete sich ein großer Fehler ab, als sich alle Österreicherinnen plötzlich in der Hälfte der Niederländerinnen befanden.
Ein Ballverlust hätte einen schrecklichen Ausgang genommen. Und so war es dann auch.
Holland ist bekannt für schnelle Konter und sie nutzten das auch sofort aus.
Nach dem Pass in die Mitte prallte der Ball jedoch unglücklich vom Fuß von Virginia Kirchberger ins eigene Tor ab. Manuela Zinsberger hatte keine Chance zu reagieren.

Änliche Situation auch beim 2:0
Ebenfalls durch einen schnellen, weit gespielten Konter erzielte Vivianne Miedema das 2:0 in diesem Spiel, die unbewacht vor dem Tor der Österreicherinnen nur mehr treffen musste.
Hier sah die ÖFB-Abwehr alles andere als gut aus.

Schöner Treffer zum 3:0
Ein Angriff über die linke Seite brachte den Niederländerinnen einen weiteren Treffer ein.
Lieke Martens schoss dabei aus ca. 16 Meter perfekt und unhaltbar in die rechte obere Ecke von Zinsberger.

Hälfte zwei mit neuem Schwung
Auch wenn die Niederländerinnen in der zweiten Halbzeit einen Gang zurück schalteten sahen die Fans der ÖFB Damen eine komplett ausgewechselte Mannschaft.
Das Zuspiel funktionierte recht gut und auch die Chancen der Damen stiegen.
Einige male konnte man die Gegnerinnen sogar aus dem Konzept bringen und zu Fehler verleiten.
Zwei gute Kopfballmöglichkeiten durch die eingewechselte Katharina Schiechtl und ein Torschuss durch Viktoria Pinther blieben jedoch unbelohnt.


Fazit:
Bis zur letzten Minute kämpften die ÖFB-Ladies mit hohem Einsatz und zeigten trotz der Niederlage ordentlichen Kampfgeist.
Leider war die erste Halbzeit mit zu vielen Fehlern nicht EM-Tauglich.
Zu viele Abspielfehler und Missverständnisse bei der Ballannahme zeigten, dass das letzte Trainingslager eher schlecht als Recht war.
Hierzu müsste man jedoch die Taktik des Teamchefs Dominik Thalhammer hinterfragen, denn wie auch beim Spiel gegen Deutschland am 22. Oktober 2016 gibt es hier einiges zu bemängeln.
Gravierendstes Beispiel in Minute 1: Die Spielerinnen sind sicher nicht von selbst auf die Idee gekommen, dass sich alle in der gegnerischen Hälfte aufhalten sollen.
Nina Burger fiel während der 90 Minuten lediglich mit zwei guten Aktionen auf. Hier wäre man gut beraten gewesen, diese schon vorzeitig mit Stefanie Enzinger zu ersetzen.
Sehr positiv ist uns Laura Feiersinger aufgefallen. Sie war über die gesamte Spielzeit hindurch sehr präsent.

Ob bis zum 6. Juli 2017, beim letzten Testspiel gegen Dänemark, ein Umdenken bei Thalhammer passiert?
Wir lassen uns überraschen...

 

Publiziert in ÖFB Frauen Nationalteam
Schlagwörter
Dienstag, 08 November 2016 19:08

Euro 2017: Österreich mit Top-Gegner

Die Auslosung zur UEFA Women's Euro 2017 (16. Juli bis 6. August 2017) brachte dem ÖFB Frauen Nationalteam, nicht all zu leichte, dafür aber Top-Gegner für die Niederlande.
Frankreich, Schweiz und Island sind in der Gruppe C mit von der Partie.

Das erste Spiel findet am 18. Juli 2017 in Deventer gegen die Schweiz statt.
Am 22. Juli 2017 steht wohl das schwierigste Spiel gegen Frankreich in Utrecht an und am 26. Juli 2017 geht die Gruppenphase in Rotterdam gegen Island zu Ende.


Das Eröffnungsspiel am 16. Juli 2016 findet zwischen Gastgeber Niederlande und Norwegen statt.

 

Für unsere Fans haben wir einen Turnierplan (PDF-File) erstellt, den ihr euch kostenlos downloaden, bzw. ausdrucken dürft.
Im Ergebnisfeld könnt ihr die Ergebnisse eintragen.
UEFA EM Gruppenphase - Turnierplan


Die weiteren Gruppen:
Gruppe A: Niederlande (Gastgeber), Norwegen, Dänemark, Belgien

Gruppe B: Deutschland, Schweden, Italien, Russland

Gruppe D: England, Schottland, Spanien, Portugal

Die gesamte Gruppenphase im Überblick:
Sonntag, 16.07.2017
Niederlande vs. Norwegen (Utrecht)
Dänemark vs. Belgien (Doetinchem)

Montag, 17.07.2017
Deutschland vs. Schweden (Breda)
Italien vs. Russland (Rotterdam)

Dienstag, 18.07.2017
Frankreich vs. Island (Tilburg)
Österreich vs. Schweiz (Deventer)

Mittwoch, 19.07.2017
England vs. Schottland (Utrecht)
Spanien vs. Portugal (Doetinchem)

Donnerstag, 20.07.2017
Niederlande vs. Dänemark (Rotterdam)
Norwegen vs. Belgien (Breda)

Freitag, 21.07.2017
Deutschland vs. Italien (Tilburg)
Schweden vs. Russland (Deventer)

Samstag, 22.07.2017
Frankreich vs. Österreich (Utrecht)
Island vs. Schweiz (Doetinchem)

Sonntag, 23.07.2017
England vs. Spanien (Breda)
Schottland vs. Portugal (Rotterdam)

Montag, 24.07.2017
Belgien vs. Niederlande (Tilburg)
Norwegen vs. Dänemark (Deventer)

Dienstag, 25.07.2017
Russland vs. Deutschland (Utrecht)
Schweden vs. Italien (Doetinchem)

Mittwoch, 26.07.2017
Schweiz vs. Frankreich (Breda)
Island vs. Österreich (Rotterdam)

Donnerstag, 27.07.2017
Portugal vs. England (Tilburg)
Schottland vs. Spanien (Deventer)

Das Viertelfinale findet am 29. bzw. am 30.07.2017 statt.

Tickets zu allen Spielen gibt es unter: www.weuro2017.nl/tickets

Wir freuen uns bereits jetzt schon auf die Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden. Denn wir sind live dabei! cool

Publiziert in ÖFB Frauen Nationalteam

Der 22. Oktober 2016 wird vielen in Erinnerung bleiben.
Es war das erste freundschaftliche Länderspiel, das die ÖFB-Damen gegen Deutschland absolviert haben.
Trotz einer 4:2 Niederlage haben die Österreicherinnen gezeigt, dass sie bei der EM 2017 in den Niederlanden durchaus mithalten können.

Die Österreicherinnen starteten vor knapp 10.000 Zuschauern in Regensburg aggressiv und druckvoll in die Partie.
Mitten in der Anfangsoffensive brachte Deutschlands Leonie Meier Laura Feiersinger im Strafraum zu Fall, der Pfiff der schottischen Schiedsrichterin blieb jedoch aus (2. Min.).
Deutschland agierte sehr erfahren und abgeklärt im Stil eines mehrfachen Welt- und Europameisters.
Anja Mittag nutzte in der 8. Minute einen Stellungsfehler zum frühen 1:0 für die Gastgeberinnen.
ÖFB-Schlussfrau Manuela Zinsberger konnte einen Versuch in der 15. Minute von Svenja Huth mit den Fingerspitzen klären.
Nina Burgers Schussversuch nach Ballgewinn im Angriffsdrittel konnte DFB-Keeperin Almut Schult in Minute 17 sicher entschärfen.

Torschützin Mittag tauchte immer wieder gefährlich vor dem ÖFB-Tor auf.
Auf Seiten der Österreicherinnen gab es die aussichtsreichsten Aktionen von Nicole Billa und Laura Feiersinger jeweils nach Standards.
Kurz vor der Pause in Minute 41, erhöhte Deutschland auf 2:0. Wieder war es Anja Mittag nach starker Vorarbeit von Svenja Huth.

Die ÖFB Girls ließen sich nicht entmutigen und starteten erneut beherzt und aggressiv in die zweite Halbzeit.
Der Mut wurde belohnt und Laura Feiersinger traf nach Stangenpendler von Nina Burger in der 48. Minute zum 2:1.
Wenig später war es ÖFB-Rekordtorschützin Burger selbst, die mit ihrem Treffer Nummer 46 im Teamdress in der 54. Minute aus 20 Metern zum 2:2 ausglich.

Verena Faißt stellte in der 75. Minute mit einem wuchtigen Distanzschuss die Führung für die Olympiasiegerinnen von Rio wieder her.
Lena Petermann fixierte schlussendlich in der 81. Minute, per Foulelfmeter, das 4:2 für die Mannschaft der neuen Bundestrainerin Steffi Jones.

"Wir haben heute als Kollektiv gegen einen Gegner mit hoher individueller Qualität alles gegeben.
Das Team hat immer wieder Nadelstiche setzen können und hat eine unglaubliche Mentalität gezeigt, als wir nach dem 0:2 zurückgekommen sind.
Natürlich hat uns Deutschland auch gezeigt, wo die Grenzen liegen uns wo es Bereiche gibt, an denen wir weiter arbeiten müssen. Gegen den Olympiasieger und Europameister kann man verlieren.
Ich glaube es ist sehr selten vorgekommen, dass sie zwei Tore bekommen haben", so ÖFB Teamchef Dominik Thalhammer.

Fazit:
Wir sahen ein tolles Team mit einigen guten Chancen in der zweiten Halbzeit.
Der Einsatz unserer National-Elf war vorbildlich.

Leider wurde das Team-Kontingent von Thalhammer nicht voll ausgenützt.
Mit weiteren, zwei frischen Spielerinnen (neben Nadine Prohaska und Barbara Dunst), nach dem Treffer von Nina Burger, wäre noch mehr Schwung ins Spiel gekommen.
Zumindest hätte man damit den DFB-Frauen sicher weitere Probleme bereiten können.


Quelle: ÖFB
Bericht: MeXXoo Austria
Foto: Jasmin Eder

Publiziert in ÖFB Frauen Nationalteam
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