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Enttäuschte Fans

Eine E-Mail von Franziska T. aus Tauberbischofsheim (Deutschland)

"Wir dachten uns, wir schreiben euch eine Mail. Es könnte euch vielleicht interessieren, weil auch ein paar Österreicherinnen dabei waren.

Wir sind eine kleine Fangruppe des Frauenfußballs hier in Deutschland und besuchen regelmäßig Spiele.
Wie so viele andere auch folgen wir zahlreiche Spielerinnen in den sozialen Netzwerken.
Zwei in unserer Gruppe haben Töchter, die selbst gerade beginnen Fußball zu spielen und natürlich ihre großen Idole haben.
Eine von ihnen schwärmt von den Österreicherinnen Laura Feiersinger und Sarah Zadrazil, die andere ist ein großer Fan von Lea Schüller und Lina Magull.

Sie haben schon einige Male auf Instagram und Facebook eine Frage in den Kommentaren gestellt, doch eine Antwort gab es bislang nicht.
Auch Anfragen über das Nachrichtensystem werden einfach blockiert.

Wir haben uns einmal den Spaß erlaubt und mit den Kids zusammen eine Frage an Pernille Harder gestellt und waren voll verblüfft als wir eine Antwort bekamen.

Das hat uns Mut gemacht und wir haben es nun auch bei anderen Spielerinnen versucht.
Wir dachten, vielleicht war das nur ein Zufallstreffer, womit wir zum Teil auch recht hatten.
Von insgesamt 17 Spielerinnen, die wir angeschrieben haben, bekamen wir nur drei Antworten zurück.
Das waren Lisa Evans und Lieke Martens. Eine war eine automatische Antwort mit der Nachricht, dass es aufgrund der vielen Anfragen nicht möglich sei, persönlich zurückzuschreiben.
Von deutschen und österreichischen Liga-Spielerinnen gab es überhaupt keine Reaktionen. Auch nicht von weniger bekannten Spielerinnen.
Gefreut haben sich die Teens besonders über zwei Autogrammkarten und einem signierten Trikot von Lieke Martens, die zwei Wochen später an sie geschickt wurden (wobei ich denke, dass sich der Mann meiner Freundin mehr darüber gefreut hat).

Die Kinder sind natürlich voll enttäuscht, dass es von ihren Lieblingsspielerinnen keine Reaktionen gibt, nicht einmal ein "Like" auf die Kommentare in den sozialen Medien.

Es ist schade, dass nur sehr wenige Spielerinnen mit ihren Fans etwas zu tun haben wollen.
Traurig deswegen, weil sie durch ihre Fans auch Geld bekommen."

Liebe Grüße aus Deutschland
Familien B, T. und K.
(Namen sind der Redaktion bekannt)

 

Anmerkung der Redaktion:
Danke für eure E-Mail.
Leider haben wir auch schon des Öfteren davon gehört.

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